Manuel Matos wurde in Leiria, Portugal, geboren und begann im Alter von 10 Jahren Gitarre zu spielen. Mit 13 trat er bereits regelmäßig live auf, zunächst als Bassist in einer lokalen Coverband. In diesen frühen Jahren galt sein musikalisches Interesse vor allem dem Blues und Rock.
Anschließend studierte er vier Jahre lang Jazzgitarre und Gesang am Hot Clube de Portugal, wo er 2018 sein Studium abschloss. Während dieser Zeit arbeitete er mit Lehrern wie Sérgio Pelágio und Bruno Pernadas (Gitarre) sowie Margarida Campelo und Rita Maria (Gesang) zusammen. Neben seinem Studium war er aktiv an mehreren Musikprojekten beteiligt und nahm an Studioaufnahmen teil, wobei er mit Künstlern und Ensembles wie Trio Edna und Francisco Vicente zusammenarbeitete.
Nach Abschluss seines Studiums begann er, Gitarre zu unterrichten, während er sich zunehmend auf das Komponieren konzentrierte. Zu dieser Zeit entwickelte er ein wachsendes Interesse an der portugiesischen Gitarre, machte seine ersten Schritte mit dem Instrument und vertiefte nach und nach seine Beschäftigung damit.
Im Jahr 2021 schloss er sich der Band Ossos d’Ouvido an, wo er als E-Gitarrist und Synthesizerspieler live auftrat. Das Projekt bewegte sich in Bereichen wie Psychedelic Rock, Nu-Jazz und experimenteller Musik. Parallel zu dieser Arbeit widmete er sich der portugiesischen Gitarre, wobei er besonderes Augenmerk auf den Stil und das musikalische Erbe von Carlos Paredes legte. Dieser Prozess veranlasste ihn, im Jahr 2022 mit Solo-Konzerten auf der portugiesischen Gitarre zu beginnen. Im Jahr 2023 war er als portugiesischer Gitarrist auf Bilobas Debütalbum „Sala de espera” zu hören.
2024 zog er nach Berlin, wo er weiterhin Solo-Konzerte auf der portugiesischen Gitarre gab und ein Duo-Projekt mit dem Kontrabassisten Higino Andrade entwickelte. Gleichzeitig arbeitete er als Bassist und Keyboarder für das Projekt der Soulsängerin Red.bird, trat live auf und nahm später ihre EP auf, Common Emotions.
Im Jahr 2025 schloss er sich Serenata Portuguesa an, wodurch er eine engere Beziehung zu den Traditionen des Fado de Coimbra und Fado de Lisboa entwickelte und regelmäßig Konzerte gab. Im selben Jahr nahm er auch an einem Künstlerresidenz- und Live-Aufnahmeprojekt unter der Leitung des Komponisten und Produzenten Diogo Lourenço teil, zu dem er als Sänger, Texter und Gitarrist beitrug. Neben diesen Aktivitäten vertiefte er sein Interesse an der Musikproduktion und widmete sich dem Verständnis der kreativen und technischen Prozesse hinter der Aufnahme und dem Sounddesign.
Manels Einflüsse umfassen ein breites Spektrum an Musikgenres. Seine Neugier und Leidenschaft für die Suche nach Klängen treiben sein Interesse am Spielen verschiedener Instrumente und an der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Musikstilen weiter voran und prägen seinen vielseitigen und sich ständig weiterentwickelnden künstlerischen Weg.